Chiquita: Frauenpower auf lateinamerikanischen Farmen
Chiquita: Frauenpower auf lateinamerikanischen Farmen

Chiquita: Frauenpower auf lateinamerikanischen Farmen

Unternehmensnachrichten
29 Mai 2019

Chiquita möchte Frauen ermächtigen und setzt sich für die Chancengleichheit der Geschlechter in der Bananen Branche ein.

Dieses Ziel verfolgt das Unternehmen mit klaren Richtlinien, Verhaltenskodizes und Maßnahmen.
Die Gleichstellung der Geschlechter ist eine große Herausforderung für die Bananenplantagen in Lateinamerika. Während körperlich fordernde Tätigkeiten auf den Farmen traditionell von Männern verrichtet werden, bringen sich auch Frauen immer mehr in die Plantagenarbeit mit ein, z.B. an den Kontroll- und Verpackungsstationen. Als eine der weltweit bekanntesten globalen Bananenmarken hat es sich Chiquita zur Aufgabe gemacht, die Rechte der Frauen zu stärken und sie zu befähigen, diese einzufordern und einen Beruf zu ergreifen.

Women empowerment

Rund-um-die Uhr Hotline für alle Mitarbeiter

Für Chiquita steht ein sicheres Arbeitsumfeld an erster Stelle. Daher hat das Unternehmen eine eigene 24-Stunden-Hotline eingerichtet, die aktiv auf allen Farmen kommuniziert wird. Mitarbeiter können täglich und anonym auf Missstände aufmerksam machen, um bei Bedarf schnell Hilfe zu erhalten. Gleichzeitig verfolgt das Unternehmen einen Null-Toleranz-Ansatz gegen Vergeltungsversuche an Mitarbeitern, die Diskriminierung und Belästigung melden. Jeder soll sich sicher fühlen, über derartige Vorfälle ohne negative Folgen sprechen zu können.

Chancengleichheit für alle

2001 wurde Chiquita zum ersten Unternehmen des Bananen Sektors, das ein internationales Rahmenabkommen zur Sicherung der Arbeitnehmerrechte mit globalen und regionalen Gewerkschaftsorganisationen unterzeichnete. Als Teil des IUF / COLSIBA / Chiquita-Abkommens wurde 2011 ein Frauenkommittee gegründet, das die Bedingungen für Frauen auf den Farmen verbessern soll. Das Hauptziel besteht darin, einen sicheren Arbeitsplatz ohne Belästigung, Ausschluss oder Ungleichheit zu fördern, sowie die Möglichkeiten für Frauen durch Unterstützung der persönlichen und professionellen Entwicklung zu verbessern. Dieses innovative Modell wurde ins Programm der Arbeitsgruppe „World Banana Forum“ aufgenommen, die sich mit Arbeitsrecht sowie Arbeitsbedingungen beschäftigt. Ein Überprüfungsausschuss tritt regelmäßig zusammen, um die Einhaltung der Vereinbarung zu sichern.

Women empowerment

Chiquitas Engagement für Frauen

Im Zuge dieses Abkommens haben Chiquita  und die lokale Gewerkschaft Sitraibana in Panama 2014 ein Pilotprogramm ins Leben gerufen, das als Vorbild für Mitarbeiter, Gewerkschaften und den gesamten Chiquita Betrieb dient: Das Programm zielt insbesondere darauf ab, die Beschäftigungschancen von Frauen und ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dafür macht das Projekt auf weibliche Vorbilder aufmerksam und klärt Mitarbeiter über sexuelle Belästigung und Frauenrechte auf. Die Zusammenarbeit mit lokalen Verbänden ist hier essentiell. Mittels Aufklärungsarbeit sollen die vorherrschenden sozialen Normen kritisch hinterfragt und nachhaltig geändert werden.

Erfolgsporträts von Frauen bei Chiquita

Women empowerment

Elizabeth Vargas Hidalgo

Elizabeth begann im März 1989 als Landarbeiterin bei Chiquita. Nach verschiedenen Stationen bei Chiquita als Frucht-Diagnostikerin und Packassistentin, ist Elizabeth seit 2017 für die Verpackungsanlage im Betrieb verantwortlich. Durch ihre Arbeit konnte Elizabeth für die Studiengebühren ihrer Tochter aufkommen und ihren Abschluss finanzieren.

„Chiquita gab mir dir Möglichkeit zu zeigen, dass ich diese leitende Position, die üblicherweise von Männern besetzt ist, erfolgreich ausführen kann“, so Elizabeth Vargas Hidalgo

Nives De Luca

Nives De Luca startete ihre Karriere bei Chiquita 2003 im Rahmen des Global Management Development Programms (GMDP) des Unternehmens und wechselte 2017 als Yard Leader in San Pedro Sula, Honduras, in den Logistikbereich. Nach weiteren Positionen als Senior Planner Transportation in Honduras und Nicaragua, Fruit Sourcing Manager in Costa Rica und Hafenmanagerin in Puerto Cortes, wurde sie 2018 schließlich Hafenmanagerin in Oxnard, Kalifornien.

„In den letzten zwei Jahren wurde ich stetig durch verschiedene Führungspositionen mit geografischen Veränderungen gefördert. Es war eine Menge Arbeit, aber es hat sich gelohnt und der Lernprozess hört nie auf",

so Nives.