Gesetz über die Transparenz der Lieferkette von 2010

GESETZ ÜBER DIE TRANSPARENZ DER LIEFERKETTE VON 2010

Kalifornisches Gesetz über die Transparenz der Lieferkette von 2010, Offenlegungspflicht

Chiquita Brands International, Inc., und deren verbundene Unternehmen ("Chiquita") erkennen an, dass die Grausamkeiten der Sklaverei und des Menschenhandels in unserer Gesellschaft weiterhin fortbestehen. Im Einklang mit dem Kalifornischen Gesetz über die Transparenz in der Lieferkette von 2010 und im Streben, diese Grausamkeiten auszumerzen, hat Chiquita bestimmte Schritte eingeleitet, um sicherzustellen, dass ihre Lieferkette frei von Sklaverei und Menschenhandel ist.

Erstens verpflichtet sich Chiquita dazu, die eigene Lieferkette zu überwachen, um Risiken des Menschenhandels und der Sklaverei durch unterschiedliche Mittel zu bewerten und einzudämmen:

  • Abkommen mit den Lieferanten von Chiquita erfordern üblicherweise, dass diese Lieferanten nachweisen, dass sie keine Kinderarbeit oder Zwangsarbeit nutzen, dass sie nicht gegen die Rechte von Arbeitern auf Versammlungsfreiheit und Organisation in einer Gewerkschaft verstoßen und dass die Materialien sich im Einklang mit sämtlichen geltenden Gesetzen im Hinblick auf Sklaverei und Menschenhandel befinden. Chiquita führt eine Überprüfung ihrer Verträge durch und erstellt einen Plan, der sicherstellt, dass diese Vorgaben in alle Verträge mit Lieferanten aufgenommen werden.
  • Die Einkaufsstrategie von Chiquita, die für ihre Lieferanten und Anbieter gilt, erfordert, dass diese selbst bescheinigen, dass es Mitarbeitern freigestellt ist, ihren Arbeitsplatz nach Beendigung der vereinbarten Arbeitszeit zu verlassen und dass sie ihr Arbeitsverhältnis aus freiem Willen nach Einhaltung einer entsprechenden Kündigungsfrist beenden können.
  • Der Verhaltenskodex von Chiquita ist Bestandteil der Verträge mit Anbietern und Lieferanten. Dieser fordert die Einhaltung des IAO-Übereinkommens 29 und 104, das Zwangsarbeit und Sklaverei untersagt. In ihren jährlichen Vertragsabkommen bescheinigen die Lieferanten, dass sie die Gesetze über Sklaverei und Menschenhandel in ihren jeweiligen Ländern einhalten.
  • Alle Farmen, die sich im Besitz von Chiquita befinden, und viele der unabhängigen Anbauer von Bananen und Ananas, mit denen Chiquita zusammenarbeitet, sind von der Rainforest Alliance und SA8000 zertifiziert. Dies bescheinigt ihnen, dass sie die Gesetze über das Verbot von Sklaverei und Zwangsarbeit einhalten. Die Rainforest Alliance ist eine internationale, Non-Profit-Umweltorganisation. Zu ihren Zielen gehört die Förderung des Wohlergehens von Arbeitern und Gemeinden. Die Einhaltung der IAO-Übereinkommen und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die UN, insbesondere das Verbot von Zwangsarbeit, ist verpflichtend. SA8000, entwickelt von Social Accountability International, legt Standards vor, die auf nationaler Gesetzgebung, internationalen Normen im Hinblick auf die Menschenrechte und die Übereinkommen der IAO basieren. Diese Standards beinhalten ein striktes Verbot von Zwangsarbeit.

Diese Nachweise sind im Gange und werden bewertet, um sicherzustellen, dass maximale Anstrengungen zur Eindämmung von Menschenhandel und Sklaverei unternommen werden. Vor diesem Hintergrund werden diese Überprüfungen von Chiquita selbst, den Lieferanten und Anbietern und im Hinblick auf Farmen im Besitz von Chiquita und auf zahlreiche Anbauer von Bananen und Ananas von der Rainforest Alliance und SA 8000-autorisierten unabhängigen Prüfern vorgenommen.

Zweitens führt Chiquita nach dem Zufallsprinzip Audits und Vor-Ort-Inspektionen bei den Lieferanten und Anbauern durch, um bewerten zu können, inwiefern diese die Vorgaben des Unternehmens im Hinblick auf Menschenhandel und Sklaverei in ihrer Lieferkette einhalten. Diese Audits werden von Chiquita durchgeführt. Wir sind derzeit dabei, einen Vertrag mit einem unabhängigen Kontrolleur auszuhandeln, der zusätzliche Vor-Ort-Inspektionen durchführt.

Drittens verlangt Chiquita von Lieferanten, zu bescheinigen, dass Materialien, die in das Produkt eingehen, sich mit den Gesetzen über Menschenhandel und Sklaverei in demjenigen Land oder in denjenigen Ländern, in denen sie geschäftlich aktiv sind, im Einklang befinden. Wie zuvor beschrieben müssen Lieferanten als Voraussetzung für den Abschluss eines Vertrages bescheinigen, dass sie diese Gesetze einhalten. Anbieter und Lieferanten müssen bestätigen, dass ihre Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlassen dürfen, nachdem sie die vorgeschriebenen Arbeitszeiten abgeleistet haben, und dass sie ihren Arbeitsvertrag nach einer entsprechenden Kündigungszeit beenden können. Und der Verhaltenskodex von Chiquita, der Zwangsarbeit und Sklaverei verbietet, ist Bestandteil aller Verträge mit Anbietern und Lieferanten.

Viertens hält Chiquita interne Accountability Standards und Verfahren für Mitarbeiter und Vertragspartner ein, welche die Unternehmensstandards im Hinblick auf das Verbot von Sklaverei und Menschenhandel nicht einhalten. Wenn Lieferanten/Vertragspartner den Verhaltenskodex von Chiquita nicht einhalten, dann ist Chiquita berechtigt, den Kauf von Gütern und Dienstleistungen von derartigen Lieferanten/Vertragspartnern einzustellen. Chiquita verfolgt eine Politik der Null-Toleranz, wenn die Standards des Unternehmens über Sklaverei und Menschenhandel durch ihre Mitarbeiter nicht eingehalten werden.

Und schließlich bietet Chiquita allen Mitarbeitern und Managern des Unternehmens, die direkt verantwortlich sind für das Management der Lieferkette, jährlich eine Schulung an. Diese Schulung dient der Information über Menschenhandel und Sklaverei, und die Teilnehmer erfahren, wie sie Risiken in der Lieferkette erkennen und verringern können.

Die Notwendigkeit, die Risiken von Menschenhandel und Sklaverei in unserer Lieferkette zu bewerten und zu bekämpfen, ist schon lange Bestandteil der Corporate Responsibility und wird auch ein kritischer Aspekt bei unserem Lieferantenmanagement bleiben. Wir werden unsere Lieferanten, Anbieter und Mitarbeiter weiterhin verpflichten, das bei Chiquita geltende strikte Verbot von Sklaverei und Menschenhandel einzuhalten.